Mit «Metro» die SRG erkunden

«Metro» führt Station für Station durch alle wichtigen und wissenswerten Themen in und um die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG. Man erfährt, warum die SRG zwar einen öffentlichen Auftrag hat, aber trotzdem keine öffentlich-rechtliche Anstalt ist. Man lernt die einzigartige Organisationsform der SRG kennen und sieht, welche Ziele die SRG künftig verfolgen will. «Metro» ist ein Instrument für Eilige, aber auch eines für die, die es ganz genau wissen wollen. «Metro» richtet sich an neue Mitarbeitende, doch gibt es auch für «alte SRG-Hasen» noch das eine oder andere zu entdecken. Natürlich sind auch Personen, die nicht bei der SRG arbeiten, herzlich eingeladen, die SRG mit «Metro» besser kennenzulernen. Die erste Station jeder Linie gibt kurz und bündig Auskunft über die wichtigsten Fakten. Die zweite Station dringt bereits tiefer ins Thema ein. Bei Station drei gibt es Detailinformationen. Und wer sich bis zur vierten Station durchklickt, gelangt zu den Unternehmenseinheiten Radiotelevisione svizzera (RSI), Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR), Radio Télévision Suisse (RTS), Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und Swissinfo (SWI).

Die Unternehmensstrategie – ein verlässlicher Kompass

Der Mediensektor ist mit zunehmender Bedeutung des Internets grossen Veränderungen ausgesetzt. Die Unternehmensstrategie SRG stellt sicher, dass alle Unternehmenseinheiten der SRG dieselben Hauptziele verfolgen und alle Mitarbeitenden über diese Ziele orientiert sind.

Traditionelle Geschäftsmodelle, über Jahrhunderte aufgebaut und erprobt, funktionieren nicht mehr wie bisher und werden angepasst. Der Wettbewerb ist nicht mehr lokal, sondern global und kommt von branchenfremden Firmen: So sind auch globale Giganten wie Google, Apple oder Amazon heute im Mediengeschäft tätig. Dadurch ändert sich das Umfeld der SRG schnell und zum Teil radikal:

  • Die politischen und regulatorischen Bedingungen, die der SRG Grenzen setzen, sind seit Jahren umstritten. Neben Tendenzen zur Lockerung gibt es auch Stimmen, welche die SRG stärker beschränken wollen.
  • Produkt- und Innovationszyklen für Endgeräte wie etwa Smartphones oder Fernsehgeräte und für die mediale Infrastruktur werden zunehmend kürzer. Neue Firmen mit innovativen Angeboten auf technischer oder inhaltlicher Seite drängen auf den bereits stark fragmentierten Markt und sorgen für noch mehr Konkurrenz.
  • Auch die Schweizer Bevölkerung als Zielgruppe verändert sich – unter anderem ihre soziale und demografische Zusammensetzung. So wird die Bevölkerung beispielsweise immer älter. Auch zieht es immer mehr Leute weg vom Land in die Stadt. 
  • Neue technische Möglichkeiten verändern das Mediennutzungsverhalten: anstelle sich wie bisher nach Programm und Sendezeiten zu richten, ermöglichen internetbasierte Innovationen einen zeitunabhängigen und individualisierten Zugriff auf die Medienangebote. Die Zeiten, als sich die Familie abends um 19.30 Uhr für die «Tagesschau» vor dem Fernseher versammelte, sind längst vorbei. Heute pickt sich jeder Sendungen oder Beiträge nach seinem Geschmack heraus und schaut, hört oder liest sie zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Die SRG hat sich vom einstigen «Radio- und Fernsehhaus» zum Multimediahaus gewandelt. Umso wichtiger ist eine verlässliche Orientierung: Intern definiert die SRG-Unternehmensstrategie die wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre und setzt mit den Unternehmenszielen Prioritäten.
Extern sind das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen sowie die SRG-Konzession die wichtigsten Wegweiser.
Um in diesen stürmischen Zeiten bestehen zu können, braucht es einen Kompass, der die Richtung vorgibt und hilft, den Kurs zu halten. Das Medienhaus SRG muss im neuen Umfeld als Radio- und Fernsehanbieter (Broadcast) und als Multimedia-Anbieter (Broadband) überzeugen. Dieser Kompass ist die Unternehmensstrategie.